﻿ERKLÄRUNG ZU KASPERSKY SECURITY NETWORK („KSN-Erklärung“)

Die Erklärung zu Kaspersky Security Network (nachstehend „KSN-Erklärung“) bezieht sich auf das Computerprogramm Kaspersky Embedded Systems Security 3.4 für Windows (nachfolgend die „Software“).
Die KSN-Erklärung legt, zusammen mit dem Endbenutzer-Lizenzvertrag für Software, insbesondere mit dem darin integrierten Abschnitt „Bedingungen für die Datenverarbeitung“, die Bedingungen, Verantwortlichkeiten und Verfahren für die Übertragung und Verarbeitung der Daten fest, die in der KSN-Erklärung angegeben sind. Bitte lesen Sie die Bestimmungen dieser KSN-Erklärung und die dort erwähnten Dokumente sorgfältig durch, bevor Sie ihr zustimmen.

Mit der Aktivierung der Verwendung des KSN trägt der Endbenutzer die volle Verantwortung dafür, dass die Verarbeitung persönlicher Daten von betroffenen Personen rechtmäßig ist, insbesondere im Sinne von Artikel 6(1) (a) bis (1) (f) der EU-Verordnung 2016/679 (Datenschutz-Grundverordnung, „DSGVO“) (sofern sich die betroffene Person in der Europäischen Union befindet) oder anwendbaren Gesetzen zu vertraulichen Informationen, persönlichen Daten, Datenschutz oder ähnlichem.

Datenschutz und Datenverarbeitung
Daten, die der Rechtsinhaber während der Nutzung des KSN vom Endbenutzer erhält, werden in Übereinstimmung mit der Datenschutzrichtlinie des Rechtsinhabers behandelt, die unter folgender Adresse veröffentlicht sind: https://www.kaspersky.de/products-and-services-privacy-policy.

Zweck der Nutzung des KSN
Zur Beschleunigung der Reaktionsgeschwindigkeit der Software auf Informationen sowie auf Gefährdungen der Netzwerksicherheit.
Der erklärte Zweck wird erreicht durch:
- Ermittlung der Reputation untersuchter Objekte;
- die Identifizierung neuer und schwer zu erkennender Bedrohungen für die Informationssicherheit und deren Quellen;
- die Ergreifung von Sofortmaßnahmen zur Verbesserung des Schutzes der durch den Benutzer mithilfe eines Computers gespeicherten und verarbeiteten Daten;
- die Verringerung der Wahrscheinlichkeit von Fehlalarmen;
- Erhöhung der Leistungsfähigkeit von Softwarekomponenten;
- Untersuchung einer Infizierung eines Computers des Benutzers;
- Leistungssteigerung für die Produkte des Rechtsinhabers;
- Erhalt von Referenzinformationen über die Anzahl der Objekte mit bekannter Reputation.

Verarbeitete Daten
Wenn das KSN aktiviert ist, erhält und verarbeitet der Rechteinhaber automatisch die folgenden Daten:
IDs ausgeführter Befehle; ID des in der Drittanbieter-Software ausgeführten Vorgangs; ID von Drittanbieter-Software-Updates; heuristisch abgeleiteter Name des E-Mail-Marketers – Absender der E-Mail; eindeutige ID des Aktivitätsprotokolls für das verarbeitete Objekt; einmalige Ereignis-ID; Datum und Uhrzeit des Ereignisses; ID der Datenbank für die Software-Kategorisierung; ID des Software-Datenbankeintrags; Typ des ausgelösten Software-Antiviren-Datenbank-Datensatzes; Version des Software-Datenbankeintrags; ID des ausgelösten Eintrags in den Antiviren-Datenbanken der Software; Zeitstempel des ausgelösten Eintrags in den Antiviren-Datenbanken der Software; Typ des ausgelösten Eintrags in den Antiviren-Datenbanken der Software; Veröffentlichungsdatum und -uhrzeit der Software-Datenbanken; DNS-Name für den Besitzer der Anmeldesitzung; Binärmaske der Optionen der DNS-Abfrage; Typ der DNS-Abfrage; Geräte-ID; Version des Betriebssystems, Build-Nummer des Betriebssystems, Update-Nummer des Betriebssystems, Edition des Betriebssystems, erweiterte Informationen über die Edition des Betriebssystems Betriebssystem-ID; Version des Windows Service Packs; Name des Windows-Registrierungsschlüssels; Typ des Windows-Registrierungswertes; Windows-Dienste, die in dem verarbeiteten Prozess gehostet werden; ID des Kontos, unter dem der kontrollierte Prozess gestartet wurde; Device Guard Aktivierungsstatus (Windows); Typ der Schwachstellen-Ausgleichsmethode, die von einem Exploit ausgelöst wurde; IP-Adresse; FQDN des Computers; Liste der Netzwerkschnittstellen des Computers; Methode der HTTP-Abfrage; Pfad, über den der Code in den Prozess eingefügt wurde; einmalige Benutzer-ID im System des Rechteinhabers; Lizenz-ID; Version des auf dem Computer des Benutzers installierten Betriebssystems; Zonenindex, zu dem die Endpunkt-IP-Adresse gehört; Name des Kerberos Realm, zu dem der Client-Name gehört; Name des Domänencontrollers, der zum Ausstellen eines Kerberos-Tickets verwendet wurde; Merkmale des Kerberos-Sitzungsschlüssels; Name der Domäne, die zur Authentifizierung des Besitzers der Anmeldesitzung verwendet wurde; Name des Servers, der zur Authentifizierung des Besitzers der Anmeldesitzung verwendet wurde; Name des Kerberos Realm, zu dem der Servername gehört; einmalige ID der Anmeldesitzung; Name des Benutzerkontos des Benutzers, dem die Anmeldesitzung gehört; Benutzername für den Besitzer der Anmeldesitzung; Typ der Anmeldesitzung; Maske für die Kennzeichen des Kerberos-Tickets; Maske für die Kennzeichen des Kerberos-Ticket-Caches; Benutzerkonto, welches das Kerberos-Ticket angefordert hat; Kryptografie-Suite, die zur Ausstellung des Kerberos-Tickets verwendet wurde; Zeitpunkt (Datum und Uhrzeit), an dem das Kerberos-Ticket abläuft; Prüfsumme (MD5) der Kerberos-Ticketdaten; Zeitpunkt (Datum und Uhrzeit), an dem das Kerberos-Ticket ausgestellt wurde; Computername im Netzwerk (Domänenname); Protokoll, das für den Datenaustausch mit dem KSN verwendet wird; ID des KSN-Dienstes, auf den die Software zugegriffen hat; Verschlüsselungseigenschaften des Datenpakets, das an das KSN gesendet wird; ID des Datenpakets, das an das KSN gesendet wird; externe IP-Adresse; lokale IP-Adresse; MAC-Adresse der Quelle des Netzwerkangriffs; Name des Netzwerkprotokolls, das bei dem erkannten Netzwerkangriff verwendet wurde; Richtung einer Netzwerkverbindung; der Typ des Benutzerkontos, unter dem das potenziell schädliche Objekt gestartet wurde; Dateiattribute eines verarbeiteten Objekts; Daten des internen Protokolls, das vom Antiviren-Software-Modul für ein verarbeitetes Objekt generiert wird; Datum und Uhrzeit der letzten Änderung des verarbeiteten Objekts; Erkennungseigenschaften; Format des verarbeiteten Objekts; das Ergebnis der Statusprüfung eines verarbeiteten Objekts im KSN; Prüfsumme (MD5) des verarbeiteten Objekts; Name des verarbeiteten Objekts; Namen der Packer, die das verarbeitete Objekt gepackt haben; Kennzeichen, das angibt, ob das verarbeitete Objekt eine PE-Datei ist; Name der Software; Prüfsumme (SHA256) des verarbeiteten Objekts; Informationen darüber, wer die verarbeitete Datei signiert hat; Größe des verarbeiteten Objekts; Name der erkannten Schadsoftware oder legitimen Software, mit der das Gerät oder die Daten des Benutzers beschädigt werden können; Objekttypcode; Name des Softwareherstellers; Verdikt der Software für das verarbeitete Objekt; Zeit des ersten Starts des verarbeiteten Objekts; Integritätsstufe des verarbeiteten Objekts; Prüfsumme (MD5) des verarbeiteten Objekts; erkannte Dateioperationen mit dem verarbeiteten Objekt; Ergebnis der Aktion mit dem verarbeiteten Objekt; Dateioperationscode; Speicherpfad des verarbeiteten Objekts; Verzeichniscode; Prozesssystem-ID (PID); Befehlszeile; Wert des Windows-Registrierungselements; Zugriffsrechte für das verarbeitete Objekt; Ursprungsdateipfad; Schwachstellen-ID; Schwachstellen-Gefahrenkategorie; Bit-Version des Betriebssystems; Betriebssystem-Edition; vollständiger Pfad der übergeordneten Prozessdatei, die zum Starten des Prozesses verwendet wurde; System-ID des übergeordneten Prozesses (PID); Befehlszeilenargumente für den Prozess; Aus der Lizenz abgeleitete Software-ID; Daten über die Lizenz, um eine Benutzergruppe des Unternehmens zu identifizieren, die die Lizenz über den Kommentar in den Lizenzeigenschaften erworben hat; Vollversion der Software; ID des Software-Updates; Installationsdatum und -uhrzeit der Software; Datum der Softwareaktivierung; Softwarelizenz-ID; ID des Informationsmodells, das zur Bereitstellung der Softwarelizenz verwendet wird; Seriennummer des Softwarelizenzschlüssels; Software-Lokalisierung; Benachrichtigungstyp, der das Senden der Statistik ausgelöst hat; OS-Versionen; Software-Version; ID der Partnerorganisation, über die die Softwarelizenz bestellt wurde; ID der Software-Installation (PCID) Software-Rebranding-ID Name der Softwarekomponente; Betriebsstatus der Softwarekomponente; ID der lizenzierten Software; Typ der installierten Software; Kennzeichen, das angibt, ob die Software mit dem Web-Portal verbunden ist; Kennzeichen, das angibt, ob die Teilnahme am KSN aktiviert ist; Name des erstellten/geänderten Betriebssystem-Service; Webadresse, von der die Datei, die dem Prozess entspricht, heruntergeladen wurde; DNS-Server-Antwort; IP-Adresse des DNS-Servers; Datum und Uhrzeit, ab der keine Statistiken mehr empfangen wurden; Fehlercode; Debugging-Erkennungsanzeige; Attribut eines verarbeiteten Objekts, das den Rückruf der falsch positiven Entscheidung zugelassen hat; ID der Aufgabe, in der die Erkennung erfolgte; Anzahl der KSN-Verbindungen, die aus dem Cache entnommen wurden; Anzahl der Anfragen, für die in der lokalen Anfragedatenbank eine Antwort gefunden wurde; Anzahl der fehlgeschlagenen KSN-Verbindungen; Anzahl der fehlgeschlagenen KSN-Transaktionen; zeitliche Verteilung stornierter Anfragen an das KSN; zeitliche Verteilung erfolgloser KSN-Verbindungen; zeitliche Verteilung erfolgloser KSN-Transaktionen; zeitliche Verteilung erfolgreicher KSN-Verbindungen; zeitliche Verteilung erfolgreicher KSN-Transaktionen; zeitliche Verteilung erfolgreicher Anfragen an das KSN; zeitliche Verteilung von Anfragen an das KSN mit Zeitüberschreitung; Anzahl neuer KSN-Verbindungen; Anzahl erfolgloser Anfragen an das KSN aufgrund von Routing-Fehlern; Anzahl erfolgloser Anfragen aufgrund der Deaktivierung des KSN in den Softwareeinstellungen; Anzahl erfolgloser Anfragen an das KSN aufgrund von Netzwerkproblemen; Anzahl erfolgreicher KSN-Verbindungen; Anzahl erfolgreicher KSN-Transaktionen; Gesamtzahl der Anfragen an das KSN; Verzögerung der Statistikübermittlung; ID des von der Software ausgeführten Vorgangs; Datum und Uhrzeit, ab der Statistiken empfangen wurden; Version der gesendeten Statistiken; Binärmaske der Parameter für das verarbeitete Projekt; Prüfsumme des Benutzernamens; Sicherheits-ID des Benutzerkontos (SID); Header der verarbeiteten HTTP-Abfrage; Portnummer; Webadresse der Quelle der Webdienst-Anfrage (Referenz); verarbeitete Webadresse; Informationen über den Client, der ein Netzwerkprotokoll verwendet (User Agent); Starttyp des Windows-Dienstes; Name des erstellten WMI-Ereignisempfängers; Namespace-Name für den WMI-Ereignisempfänger; WMI-Ereignisempfänger; Name des Filters, der vom WMI-Ereignisempfänger verwendet wird; aus dem NTFS-Stream extrahierte Sicherheitszonen-ID.

Ihre Entscheidung zur Teilnahme
Die Angabe obenstehender Informationen zum KSN ist freiwillig. Nachdem er die Software installiert hat, kann der Endbenutzer die Verwendung des KSN jederzeit in den Softwareeinstellungen, wie im Benutzerhandbuch beschrieben, aktivieren oder deaktivieren.

Wenn der Endbenutzer beschließt, das KSN zu deaktivieren, erhält der Rechtsinhaber keine neuen Daten. Der Rechtsinhaber kann bestimmte Daten, die er bereits aus berechtigtem Interesse erhalten hat, gemäß Artikel 6 (1) Buchstabe f) der EU-Datenschutzgrundverordnung ( DSGVO) für die in der Datenschutzerklärung unter https://www.kaspersky.com/Products-and-Services-Privacy-Policy beschriebenen Zwecke weiterverarbeiten. Wenn der Endbenutzer mit einer solchen Datenverarbeitung nicht einverstanden ist, muss der Endbenutzer den Rechtsinhaber wie in der Datenschutzrichtlinie aufgeführt informieren. Weitere Informationen über die Rechtsgrundlagen für die Datenverarbeitung und die Rechte und Möglichkeiten des Endnutzers finden Sie in der Datenschutzrichtlinie unter https://www.kaspersky.com/Products-and-Services-Privacy-Policy.

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